Que tal?
In ein anderes Land zu gehen, um dort für eine bestimme Zeit zu leben, ist nicht so einfach, wie es sich vielleicht teilweise anhört. Es gibt verschiedene Phasen des (Ein)lebens. Wenn man ankommt ist wirklich alles neu. Tausende Eindrücke prasseln auf einen herab und ab und an ist es sogar so viel, dass man nicht mehr aufnehmen kann und überfordert ist. Man selber kommt an mit gewohnheiten, Einstellungen und Wertvorstellungen und trifft mit diesen dann auf vollkommen verschiedene. Die erste Phase nimmt man auch eher wie ein Turist war. In solch einer kurzen Zeit ist es überhaupt nicht möglich zu verstehen und realisieren, dass man in dem neuen Umfeld für ganze 12 Monate bleiben wird. Schon jetzt fallen einem vielleicht die Unterschiede auf, aber man findet alles viel zu Neu und interessant, als dass man sich tiefergehend damit beschäftigen würde.
Phase 2 beginnt dann nach den ersten Wochen Leben im neuen Land. Die Umwelt ist nicht mehr total neu, man kennt sich schon aus und findet sich zurecht. Nun ist es an der Zeit sich wirklich klar zu machen, dass man kein Turist ist, sondern in dieser Welt leben wird. Richtig leben, mit allem was dazu gehört. Man wird wirklich 12 Monate kein warmes Wasser haben, man wird wirklich 12 Monate kein „richtiges“ Abendessen mit Vollkornbrot und Käse bekommen und auch die zurückgelassenen Freunde bleiben zurückgelassen! Sowie man am Anfang alles kennengelernt hat, so setzt man sich jetzt mit den Erlebnissen auseinander. Wo liegen die Unterschiede, was finde ich gut, was finde ich schlecht? Womit komme ich sehr gut, womit komme ich überhaupt nicht klar? Vielleicht hat man an diesem Punkt sogar einige Teile der Gastkultur in das eigene Benehmen übernommen und andere deutsche Sitten vernachlässigt. Ich denke, dass ich mich derzeit in der zweiten Phase befinde. Das Drumherum ist schon lange nichts neues mehr: Ich habe mich an das Chaos auf den Straßen gewöhnt, versuche mich zu entspannen, wenn bei Verabredungen alle mindestens 30 Minuten zu spät kommen, kenne mich im kulinarischen Bereich aus, erschrecke mich nicht, wenn mir Männer hinterher pfeifen oder mich mit einem hingehauchten „Buenas tardes“ umgarnen, gewöhne mich langsam an den Lärm und den Müll überall, lerne die Hüften so zu schwingen, wie es die Einheimischen können, und und und. Ich bin gespannt, wie die folgenden Phasen aussehen!
Phase 2 beginnt dann nach den ersten Wochen Leben im neuen Land. Die Umwelt ist nicht mehr total neu, man kennt sich schon aus und findet sich zurecht. Nun ist es an der Zeit sich wirklich klar zu machen, dass man kein Turist ist, sondern in dieser Welt leben wird. Richtig leben, mit allem was dazu gehört. Man wird wirklich 12 Monate kein warmes Wasser haben, man wird wirklich 12 Monate kein „richtiges“ Abendessen mit Vollkornbrot und Käse bekommen und auch die zurückgelassenen Freunde bleiben zurückgelassen! Sowie man am Anfang alles kennengelernt hat, so setzt man sich jetzt mit den Erlebnissen auseinander. Wo liegen die Unterschiede, was finde ich gut, was finde ich schlecht? Womit komme ich sehr gut, womit komme ich überhaupt nicht klar? Vielleicht hat man an diesem Punkt sogar einige Teile der Gastkultur in das eigene Benehmen übernommen und andere deutsche Sitten vernachlässigt. Ich denke, dass ich mich derzeit in der zweiten Phase befinde. Das Drumherum ist schon lange nichts neues mehr: Ich habe mich an das Chaos auf den Straßen gewöhnt, versuche mich zu entspannen, wenn bei Verabredungen alle mindestens 30 Minuten zu spät kommen, kenne mich im kulinarischen Bereich aus, erschrecke mich nicht, wenn mir Männer hinterher pfeifen oder mich mit einem hingehauchten „Buenas tardes“ umgarnen, gewöhne mich langsam an den Lärm und den Müll überall, lerne die Hüften so zu schwingen, wie es die Einheimischen können, und und und. Ich bin gespannt, wie die folgenden Phasen aussehen!
Gestern waren wir mit Afs auf einem Umflug in die Sehenswürdigkeiten von Tumbes. Wir haben uns eine Thermalquelle angesehen, aber alle gepasst, als es darum ging bei 30 Grad Temperatur und knallender Sonne in ein Becken mit heissem Wasser zu steigen. Danach ging es zu einem Ort, wo man im Schlamm baden kann, der angeblich sehr gesund sein soll (gegen Akne, für die Fruchtbarkeit, langes Leben…). Als Abschluss haben wir dann noch den haöben tag am Strand verbracht. Das Wetter war perfekt! Blauer Himmel, ein leichter Wind, mindestens 30 Grad… Alle waren super drauf und haben es genossen, mal raus zukommen. Wir haben zu 14. In einem 8Quadratmeter grossem Feld Volleyball gespielt, sind bei Riesenwellen geschwommen und haben uns je nach Härtegrad im Schatten oder in der Sonne ausgeruht. Wirklich ein toller Tag!
Interessant aber auch wirklich nervig war ein Herr, der von Machismus nur so triefte! Argh! Beim Volleyballspiel (ch war ungünstigerweise immer(!) in „seinem“ Team ) schmiss er sich übers ganze Feld um zu verhindern, dass eine Frau den Ball bekommt. Dabei war es ihm auch egal, ob in seinem Flugweg irgendjemand stand, oder ob diejenige auch ganz gut allein in der Lage gewesen wäre, den Ball anzunehmen! ;) nach dem er mir mehrmals den ball vor der Nase weggeschnappt habe, sprach ich ihn drauf an. Sein Kommentar: „Frauen können kein Volleyballspielen, sie quietschen dabei ja nur rum und aiii“ Ahhhja! Puhh, ich war sowieso schon tierisch genervt und hab das nach diesem nachgeäfften Kommentar ,der auch noch mit einer Pose unterstützt wurde , nicht auf mir sitzen lassen. Ich meinte, dass wir das sehr wohl auch alleine können, aber vielen Dank. Er hielt dagegen, dass wir das nicht können. Puh! Es war schwer in der Gegenwart dieses, entschuldigt, aufgeblasenen Affen ruhig zu bleiben. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich die Bevormundung so nerven würde!
Soviel zum Wochenende bisher. Heute habe ich mal wieder keinerlei Pläne, jedoch hoffe ich, dass sich das noch ändert. Hier im Restaurant zu bleiben füllt mich nämlich wirklich nicht aus! Interessant aber auch wirklich nervig war ein Herr, der von Machismus nur so triefte! Argh! Beim Volleyballspiel (ch war ungünstigerweise immer(!) in „seinem“ Team ) schmiss er sich übers ganze Feld um zu verhindern, dass eine Frau den Ball bekommt. Dabei war es ihm auch egal, ob in seinem Flugweg irgendjemand stand, oder ob diejenige auch ganz gut allein in der Lage gewesen wäre, den Ball anzunehmen! ;) nach dem er mir mehrmals den ball vor der Nase weggeschnappt habe, sprach ich ihn drauf an. Sein Kommentar: „Frauen können kein Volleyballspielen, sie quietschen dabei ja nur rum und aiii“ Ahhhja! Puhh, ich war sowieso schon tierisch genervt und hab das nach diesem nachgeäfften Kommentar ,der auch noch mit einer Pose unterstützt wurde , nicht auf mir sitzen lassen. Ich meinte, dass wir das sehr wohl auch alleine können, aber vielen Dank. Er hielt dagegen, dass wir das nicht können. Puh! Es war schwer in der Gegenwart dieses, entschuldigt, aufgeblasenen Affen ruhig zu bleiben. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich die Bevormundung so nerven würde!
Ich schicke euch eine Menge Wärme und Sonnenschein, es wird Frühling hier und die Temperaturen steigen rasant…
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